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Förderprogramm Deutschland — ausgelaufen

go-digital

Programm ausgelaufen: Die Antragstellung für go-digital endete am 31. Dezember 2024. Neue Anträge sind nicht mehr möglich — das Programm konnte laut BMWK aus Haushaltsgründen nicht fortgeführt werden. Diese Seite bleibt zur Information erhalten, falls Sie noch danach suchen.

Zur Einordnung: go-digital förderte Beratungs- und Umsetzungsleistungen zur Digitalisierung für KMU mit unter 100 Mitarbeitenden, mit bis zu 50 % Zuschuss (max. 16.500 €) über autorisierte Beratungsunternehmen.

Aktuelle Alternativen für Digitalisierungsvorhaben

Als Nachfolgestruktur verweist das BMWK auf die bundesweiten Mittelstand-Digital Zentren: kostenlose, herstellerneutrale Beratung zu Digitalisierung, KI und IT-Sicherheit, inklusive eines KI-Trainer-Programms mit vier bis acht Tagen Vor-Ort-Begleitung über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten. Das ist allerdings eine reine Beratungsleistung ohne finanzielle Förderung — für die tatsächliche Umsetzung eines Digitalisierungsvorhabens mit eigenem Entwicklungsanteil braucht es weiterhin ein Förderinstrument.

Angaben ohne Gewähr, Stand Juli 2026 — maßgeblich sind die offiziellen Angaben des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das die Nachfolgeprogramme verwaltet.

Bild folgt

Digitalisierungsvorhaben im Mittelstand, z.B. Team bei der Einführung neuer Software.

Häufige Fragen

Warum wurde go-digital eingestellt, statt verlängert zu werden?
Nach offizieller Angabe des BMWK konnte das Programm aus Haushaltsgründen nicht fortgeführt werden — eine Begründung, die im Kontext knapper werdender Bundeshaushaltsmittel und der Notwendigkeit steht, Fördermittel auf priorisierte Programme zu konzentrieren. Anders als bei einem befristeten Antragsstopp, wie ihn ZIM zeitweise erlebt hat, handelt es sich bei go-digital um eine endgültige Einstellung ohne angekündigten Fortführungszeitpunkt. Für die strategische Einordnung ist relevant, dass dies kein Einzelfall ist: Auch andere Förderprogramme werden regelmäßig eingestellt oder neu ausgerichtet, wenn sich förderpolitische Prioritäten verschieben. Wer auf ein bestimmtes Programm strategisch angewiesen ist, sollte deshalb grundsätzlich alternative Förderwege im Blick behalten, statt sich langfristig auf ein einzelnes Programm zu verlassen.
Gibt es Pläne, go-digital in ähnlicher Form wieder aufzulegen?
Nach aktuellem Kenntnisstand gibt es keine offizielle Ankündigung eines direkten Nachfolgeprogramms mit identischem Zuschnitt — das BMWK verweist stattdessen auf die bereits etablierten Mittelstand-Digital Zentren als beratungsseitige Anlaufstelle. Diese Einschätzung kann sich ändern, da förderpolitische Entscheidungen von der jeweiligen Haushaltslage und politischen Prioritätensetzung abhängen, die sich im Zeitverlauf verschieben können. Für Unternehmen mit akutem Digitalisierungsbedarf ist es deshalb wirtschaftlich sinnvoller, sich auf die aktuell verfügbaren Alternativen zu konzentrieren, statt auf eine ungewisse Wiederauflage zu warten. Sollte sich die Programmlandschaft ändern, würde diese Seite entsprechend aktualisiert.
Was passiert mit bereits bewilligten, aber noch nicht abgeschlossenen go-digital-Projekten?
Bereits vor dem Stichtag bewilligte Projekte werden regulär nach den zum Bewilligungszeitpunkt geltenden Bedingungen zu Ende geführt — die Einstellung der Antragstellung zum 31. Dezember 2024 betrifft ausschließlich neue Anträge, nicht bereits laufende, bewilligte Vorhaben. Für Unternehmen mit einem noch laufenden go-digital-Projekt ändert sich am eigentlichen Förderverhältnis gegenüber dem autorisierten Beratungsunternehmen und der Bewilligungsstelle also nichts. Offene Fragen zu einem konkret laufenden Projekt sollten direkt mit dem beauftragten, autorisierten Beratungsunternehmen oder der zuständigen Bewilligungsstelle geklärt werden, da diese über die individuellen Vertragsdetails informiert sind. Diese Übergangsregelung ist bei auslaufenden Förderprogrammen üblich, um laufende Vorhaben nicht abrupt zu gefährden.
Welche der genannten Alternativen kommt meinem ursprünglichen go-digital-Vorhaben am nächsten?
Das hängt vom Charakter Ihres ursprünglich geplanten Vorhabens ab: Ging es primär um die Einführung bereits am Markt verfügbarer Standardsoftware ohne eigenen Entwicklungsanteil, kommen die kostenlosen Mittelstand-Digital Zentren als Beratungsangebot am nächsten, auch wenn sie keine finanzielle Förderung bieten. Enthielt Ihr Vorhaben demgegenüber einen eigenen technischen Entwicklungsanteil, etwa eine individuelle Softwarelösung oder KI-Komponente, ist ZIM oder die Forschungszulage die strukturell passendere Alternative, da beide echten Entwicklungsaufwand fördern. Für reine Investitionen in Hardware oder Infrastruktur ohne Entwicklungscharakter bleibt ein Förderdarlehen wie der KfW-ERP-Förderkredit die naheliegendste Option. Diese Differenzierung nach Vorhabencharakter ist wichtiger als die Suche nach einem einzelnen, direkten Ersatzprogramm.
Sind die Mittelstand-Digital Zentren komplett kostenlos, auch für umfangreichere Beratungsprojekte?
Die Beratung durch die Mittelstand-Digital Zentren ist grundsätzlich kostenlos und herstellerneutral, allerdings zeitlich und inhaltlich begrenzt — das KI-Trainer-Programm etwa sieht vier bis acht Tage Vor-Ort-Begleitung über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten vor, nicht eine unbegrenzte, umfassende Beratungsleistung. Für sehr umfangreiche oder technisch komplexe Digitalisierungsvorhaben kann dieser Rahmen als Einstieg und Orientierung dienen, ersetzt aber keine tiefergehende, projektbezogene technische Beratung oder gar Umsetzungsbegleitung. Wichtig ist zudem, dass diese Zentren ausschließlich Beratung leisten, keine finanzielle Förderung der eigentlichen Umsetzung — für die Finanzierung des Digitalisierungsvorhabens selbst braucht es weiterhin eines der genannten Förderinstrumente. Die Kombination aus kostenloser Erstberatung und anschließender Förderung über ZIM oder Forschungszulage ist deshalb oft der wirtschaftlich sinnvollste Weg.
Warum unterscheiden sich die Landes-Digitalbonus-Programme so stark voneinander?
Jedes Bundesland gestaltet seine Wirtschaftsförderung eigenständig und setzt dabei unterschiedliche Schwerpunkte, Budgets und Förderquoten, abhängig von der jeweiligen landespolitischen Priorisierung und der verfügbaren Haushaltsmittel. Diese föderale Struktur führt dazu, dass ein Digitalisierungsvorhaben in einem Bundesland deutlich großzügiger gefördert werden kann als ein vergleichbares Vorhaben in einem anderen, ohne dass dies etwas über die inhaltliche Qualität des Vorhabens selbst aussagt. Für Unternehmen mit mehreren Standorten kann sich deshalb ein gezielter Vergleich der Landesprogramme lohnen, bevor ein Digitalisierungsvorhaben einem bestimmten Standort zugeordnet wird. Diese Unterschiede sind auch der Grund, warum eine bundesweit pauschale Aussage zur Förderhöhe für Digitalisierungsvorhaben kaum seriös möglich ist.
Was, wenn mein Digitalisierungsvorhaben keinen erkennbaren technischen Entwicklungsanteil hat?
Dann fällt es strukturell aus dem Raster der forschungsnahen Förderprogramme wie ZIM oder Forschungszulage, die einen echten Forschungs- und Entwicklungsanteil voraussetzen — reine Beschaffung oder Konfiguration bestehender Software gilt in aller Regel nicht als förderfähige FuE-Tätigkeit. In diesem Fall bleiben vor allem die kostenlose Beratung durch die Mittelstand-Digital Zentren sowie klassische Investitionsförderung über Förderdarlehen als realistische Optionen. Es lohnt sich jedoch, das Vorhaben kritisch zu prüfen, ob nicht doch ein eigener Entwicklungsanteil vorliegt, etwa bei einer notwendigen individuellen Anpassung oder Integration bestehender Systeme in die spezifische Unternehmensumgebung. Diese Grenze zwischen reiner Beschaffung und echtem Entwicklungsanteil ist oft weniger eindeutig, als sie zunächst erscheint, und verdient eine genaue fachliche Prüfung.
Warum lohnt es sich, ClausiusAI auch für ein bereits ausgelaufenes Programm wie go-digital zu konsultieren?
Gerade wenn ein ursprünglich anvisiertes Programm nicht mehr verfügbar ist, zeigt sich der Wert eines systematischen, programmübergreifenden Abgleichs: Statt sich auf die Suche nach einem einzelnen Ersatzprogramm zu beschränken, bewertet ClausiusAI Ihr Vorhaben erneut ganzheitlich gegen die gesamte aktuell verfügbare Förderlandschaft. Häufig ergibt sich dabei, dass eine Kombination mehrerer Instrumente — etwa Beratung, Forschungszulage und ein Landesprogramm — das ursprüngliche Fördervolumen von go-digital sogar übertrifft, auch wenn kein einzelnes Programm es direkt ersetzt. Diese Neubewertung lohnt sich besonders dann, wenn seit der ursprünglichen Planung bereits Zeit vergangen ist, da sich die Förderlandschaft in der Zwischenzeit verändert haben kann. Der Fördercheck bildet dabei stets den aktuellen Stand ab.
Wie findet ClausiusAI die für mein konkretes Digitalisierungsvorhaben passende Alternative zu go-digital?
ClausiusAI analysiert die Kostenstruktur und den technischen Charakter Ihres Vorhabens und gleicht diese systematisch gegen alle technologieoffenen Programme ab, statt sich auf eine feste, vorab definierte Liste von Ersatzprogrammen zu beschränken. Dabei wird insbesondere geprüft, ob ein eigener Entwicklungsanteil vorliegt, der eine forschungsnahe Förderung wie ZIM oder Forschungszulage ermöglicht, oder ob eine reine Investitionsförderung über ein Förderdarlehen die passendere Struktur ist. Zusätzlich werden regionale Landesprogramme berücksichtigt, die je nach Unternehmensstandort erhebliche zusätzliche Fördermöglichkeiten eröffnen können. Diese ganzheitliche Betrachtung führt häufig zu einer wirtschaftlich vorteilhafteren Lösung, als es das ursprüngliche go-digital-Programm allein geboten hätte.
Wie erfahre ich, ob ein Nachfolgeprogramm für go-digital eingeführt wird?
Diese Seite wird als lebendes Dokument gepflegt und entsprechend aktualisiert, sobald sich an der Situation etwas ändert — ein neu eingeführtes Nachfolgeprogramm würde hier zeitnah eingearbeitet. Für eine tagesaktuelle Information empfiehlt sich zusätzlich die direkte Beobachtung der offiziellen BAFA- und BMWK-Veröffentlichungen, da neue Förderprogramme dort zuerst kommuniziert werden, bevor sie in redaktionellen Übersichten erscheinen. Der Fördercheck bezieht neue Programme automatisch in die Bewertung ein, sobald sie in der zugrundeliegenden Datenbank erfasst sind, sodass ein regelmäßiger erneuter Check bei strategisch wichtigen Digitalisierungsvorhaben sinnvoll sein kann. Bis zu einer möglichen Neuauflage bleiben die hier genannten Alternativen die wirtschaftlich sinnvollsten verfügbaren Wege.

Die passende Alternative finden

Statt go-digital gibt es je nach Vorhaben und Bundesland andere passende Förderwege. Der kostenlose Fördercheck zeigt Ihnen, welche aktuell verfügbaren Programme zu Ihrem Digitalisierungsvorhaben passen.

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