Was genau übernimmt ClausiusAI bei der Antragsvorbereitung, und was bleibt bei mir als Unternehmen?+
ClausiusAI übernimmt die Programmauswahl, die inhaltliche und formale Antragsstruktur sowie die fachliche Prüfung durch einen erfahrenen Berater vor jeder Einreichung, während Sie als Kunde die technischen Fachinformationen zu Ihrem Vorhaben liefern, die Inhalte freigeben und die konkreten Kostenangaben bereitstellen. Diese Arbeitsteilung folgt der Logik, dass niemand Ihr technisches Vorhaben besser kennt als Sie selbst, während die Übersetzung dieses Vorhabens in eine förderrechtlich überzeugende, formal korrekte Antragsstruktur die spezifische Kompetenz von ClausiusAI ist. Bei der Forschungszulage kommt zusätzlich Ihre Steuerberatung ins Spiel, die für die Geltendmachung im Steuerbescheid gegenüber dem Finanzamt verantwortlich ist, da dies ein originär steuerliches Verfahren außerhalb des Zuschussantragswesens ist. Die eigentliche Prüfung und Förderentscheidung liegt schließlich beim Projektträger oder Fördergeber und damit außerhalb des direkten Einflusses von ClausiusAI, auch wenn eine sorgfältige Vorbereitung die Erfolgsaussichten maßgeblich erhöht.
Wie läuft der Prozess von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Einreichung des Antrags konkret ab?+
Am Anfang steht die Klärung, welche Fördermittelart und welches konkrete Förderprogramm zu Ihrem Vorhaben passen, oft in Kombination mehrerer Instrumente, gefolgt von der inhaltlichen Ausarbeitung mit technischer Beschreibung, Abgrenzung des förderfähigen Entwicklungsanteils und Kostenkalkulation. Welche konkreten Angaben und Unterlagen dafür benötigt werden, ist auf der Seite Vorbereitung zusammengefasst und hilft Ihnen, sich bereits vor dem ersten Gespräch auf die relevanten Informationen vorzubereiten. Während der Ausarbeitung erfolgt eine KI-gestützte Vorstrukturierung, die von einem erfahrenen Berater fachlich geprüft und bei Bedarf angepasst wird, bevor die Unterlagen final mit Ihnen abgestimmt und zur Einreichung freigegeben werden. Dieser Prozess ist iterativ angelegt, sodass Rückfragen und Klarstellungen sowohl während der Vorbereitung als auch nach Einreichung durch den Fördergeber im Rahmen des Mandats begleitet werden.
Was passiert konkret, wenn der Fördergeber nach Einreichung Nachforderungen oder Klarstellungen verlangt?+
Nachforderungen sind ein normaler Bestandteil vieler Antragsverfahren und bedeuten nicht automatisch ein erhöhtes Ablehnungsrisiko, sondern häufig lediglich den Wunsch des Fördergebers nach zusätzlicher Präzisierung einzelner Aspekte, die im ursprünglichen Antrag nicht vollständig ausgeführt waren. ClausiusAI begleitet solche Nachforderungen im Rahmen des bestehenden Mandats, sodass Sie nicht eigenständig mit der Bewilligungsstelle kommunizieren müssen, sondern die fachliche Antwort in Abstimmung mit Ihnen erarbeitet wird. Diese Begleitung ist besonders wertvoll, da Nachforderungen oft sehr spezifisch formuliert sind und eine unpräzise oder unvollständige Antwort das gesamte Verfahren zusätzlich verzögern oder sogar gefährden kann. Eine zügige, fachlich fundierte Reaktion auf Nachforderungen ist deshalb ein integraler Bestandteil der Antragsbegleitung, nicht ein separater, zusätzlich zu vergütender Leistungsbaustein.
Was passiert mit dem Erfolgshonorar, wenn mein Antrag trotz sorgfältiger Vorbereitung abgelehnt wird?+
Kommt es trotz sorgfältiger Vorbereitung und fachlicher Prüfung zu einer Ablehnung durch den Fördergeber, wird kein Erfolgshonorar fällig, da die Vergütung von ClausiusAI ausschließlich an die tatsächliche Bewilligung von Fördervolumen geknüpft ist — dieses Prinzip trägt das wirtschaftliche Risiko einer Ablehnung maßgeblich auf Seiten von ClausiusAI, nicht auf Ihrer Seite. Zusätzlich wird auf Wunsch geprüft, ob ein alternatives Förderprogramm besser zu Ihrem Vorhaben passt, sodass eine Ablehnung nicht zwangsläufig das Ende Ihrer Förderbemühungen bedeuten muss, sondern Anlass für eine erneute, möglicherweise passendere Programmwahl sein kann. Diese Ausgestaltung unterscheidet das Erfolgshonorar-Modell fundamental von einer Stundenhonorarberatung, bei der auch bei einer Ablehnung bereits erbrachte Beratungsleistungen vergütet werden müssten. Details zu den genauen Bedingungen finden sich in den AGB.
Wie wird die Höhe des Erfolgshonorars von 2,5 % konkret berechnet, und wann genau wird es fällig?+
Das Erfolgshonorar bemisst sich an der tatsächlich bewilligten Fördersumme, nicht an der ursprünglich beantragten Summe, und wird erst mit Zugang des Förderbescheids fällig, also zu einem Zeitpunkt, an dem die Förderentscheidung bereits feststeht und Ihnen bekannt ist. Diese Berechnungsgrundlage stellt sicher, dass Sie zu keinem Zeitpunkt vor tatsächlicher Bewilligung eine Zahlung leisten müssen, selbst wenn der Antragsprozess sich über mehrere Monate erstreckt. Der Satz von 2,5 % liegt deutlich unter dem marktüblichen Bereich von 5 bis 15 %, den viele klassische Fördermittelberatungen verlangen, was insbesondere bei größeren Fördersummen einen erheblichen wirtschaftlichen Unterschied ausmachen kann. Die genaue Berechnungsgrundlage bei mehrstufigen Bewilligungen oder Programmen mit mehrjähriger Laufzeit ist in den AGB detailliert geregelt.
Warum ist die menschliche Prüfung durch einen erfahrenen Berater bei jedem Antrag zwingend, statt sich allein auf die KI zu verlassen?+
Die KI-gestützte Vorbereitung liefert eine strukturierte, effiziente Erstversion von Antragsunterlagen, ersetzt aber bewusst nicht die fachliche Endprüfung, da Förderanträge komplexe, kontextabhängige Bewertungen erfordern, bei denen Nuancen und Programmspezifika eine entscheidende Rolle spielen können, die eine automatisierte Verarbeitung allein nicht vollständig erfassen kann. Dieses „Man in the loop“-Prinzip stellt sicher, dass jeder Antrag vor Einreichung von einem erfahrenen Berater kontrolliert wird, der typische Fehlerquellen, Programmbesonderheiten und branchenspezifische Erwartungen der jeweiligen Gutachter kennt. Diese Kombination aus KI-Effizienz und menschlicher Fachexpertise ist ein zentraler Unterschied zu rein automatisierten Antragstools, die ohne fachliche Endkontrolle arbeiten. Mehr zu diesem Modell und dem Vergleich zu klassischen Fördermittelberatungen findet sich auf der Seite Warum ClausiusAI.
Kann ich auch Unterstützung bei mehreren parallel laufenden Förderanträgen für unterschiedliche Vorhaben in Anspruch nehmen?+
Ja, die Leistung Fördermittel beantragen lässt sich für mehrere, unabhängig voneinander laufende Vorhaben parallel in Anspruch nehmen, was insbesondere für Unternehmen mit mehreren gleichzeitig verfolgten Entwicklungsprojekten oder einer kombinierten Förderstrategie über mehrere Programme hinweg relevant ist. Bei mehreren parallelen Anträgen ist eine besonders sorgfältige Abgrenzung der jeweiligen Kostenpositionen wichtig, um beihilferechtliche Doppelförderung zu vermeiden, was ClausiusAI bei der Antragsstruktur von Beginn an berücksichtigt. Für Unternehmen mit einer umfangreicheren, mehrere Programme umfassenden Förderstrategie kann diese parallele Begleitung erhebliche Effizienzvorteile bieten, da eine konsistente Gesamtübersicht über alle laufenden Förderaktivitäten entsteht. Diese Konstellation sollte bereits im Erstgespräch transparent gemacht werden, damit die Antragsstrategie über alle Vorhaben hinweg von Beginn an aufeinander abgestimmt werden kann.
Wie unterscheidet sich diese Leistung von der vorgelagerten Programmidentifikation über Innovationsförderung?+
Die Leistung Innovationsförderung setzt bereits vor der eigentlichen Antragserstellung an und identifiziert, welches der zahlreichen verfügbaren Programme überhaupt zu Ihrem Vorhaben passt, während Fördermittel beantragen die konkrete, einreichungsfähige Ausarbeitung übernimmt, sobald das passende Programm bereits feststeht. Wer bereits genau weiß, welches Programm zum Einsatz kommen soll, kann direkt bei dieser Leistung einsteigen, ohne den vorgelagerten Auswahlprozess erneut zu durchlaufen. Für Vorhaben, bei denen die Programmwahl noch unklar ist, empfiehlt sich demgegenüber der Einstieg über Innovationsförderung, um sicherzustellen, dass die anschließende, aufwendigere Antragsvorbereitung auf das tatsächlich passendste Programm ausgerichtet ist. Diese klare Abgrenzung zwischen Programmwahl und Antragserstellung verhindert, dass Aufwand in eine Antragsvorbereitung für ein möglicherweise suboptimales Programm investiert wird.