Bundesland
Förderprogramme in Schleswig-Holstein
Schleswig-Holstein setzt bei der Wirtschaftsförderung auf maritime Wirtschaft, Energiewende-Technologien und Gesundheitswirtschaft — gebündelt unter dem Dach des Landesprogramms Wirtschaft 2021–2027 (LPW), das gezielt Investitionen in Innovation, Digitalisierung und Dekarbonisierung fördert.
Landespolitik und Förderschwerpunkte
Zuständig ist Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen (Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus). Zentrales Ziel des LPW 2021–2027 ist es, den wirtschaftlichen Wandel des Landes über gezielte Investitionsanreize für Innovation, Digitalisierung und Dekarbonisierung voranzutreiben — flankiert von der Regionalen Innovationsstrategie RIS3.SH, die die landesspezifischen Stärkefelder definiert.
Zur Einführung der niedrigschwelligen Einstiegsförderung für Innovationsprojekte (EIK-Richtlinie) erklärte Minister Madsen: „Ich hoffe, dass unsere Einstiegsförderung dazu beiträgt, die oft hohen Hemmschwellen zur Zusammenarbeit mit Hochschul- und Forschungseinrichtungen zu reduzieren.“

Landesspezifische Förderprogramme
Für Forschungs- und Innovationsprojekte zentral ist der Innovationsfonds SH der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH). Ergänzend richtet sich die EIK-Richtlinie (Einstiegsförderung für Innovationsvorhaben von KMU) gezielt an Unternehmen, die erstmals ein Innovationsvorhaben umsetzen — mit Transfer-Bonus (bis 35 %) und High-Tech-Bonus (bis 70 %), für Start-ups bis zu 80 % der förderfähigen Kosten; die Richtlinie wurde zuletzt im Juli 2026 aktualisiert. Beide Programme sind Teil des Landesprogramms Wirtschaft 2021-2027, das Investitionen in Innovation, Digitalisierung und Dekarbonisierung bündelt. Für die konkrete Umsetzung digitaler Projekte berät zusätzlich der European Digital Innovation Hub Schleswig-Holstein (EDIH-SH) — eine kostenlose Beratungsleistung, keine finanzielle Förderung.
Quelle: IB.SH
Ergänzung durch Bundes- und EU-Ebene
Der Innovationsfonds SH lässt sich mit bundesweiten Programmen wie ZIM oder der Forschungszulage kombinieren, sofern unterschiedliche Kostenanteile betroffen sind. Alle bundesweiten und europäischen Programme im Überblick: Förderprogramme Deutschland und EU-Förderprogramme.
Welches Programm passt zu welchem Thema?
Für jedes Förderthema gibt es meist mehrere passende Programme auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene — welches im Einzelfall am meisten Fördersumme bei den geringsten Hürden bringt, hängt vom konkreten Vorhaben ab. Die folgende Übersicht zeigt für Schleswig-Holstein eine erste Einordnung; besonders geeignete Programme sind hervorgehoben. Genau diese Auswahl — und die anschließende Antragsvorbereitung — nimmt Ihnen ClausiusAI ab, statt dass Sie sich durch Dutzende Förderdatenbanken und Förderrichtlinien arbeiten müssen.
Hervorgehobene Programme passen erfahrungsgemäß besonders gut zum jeweiligen Thema. Ein „—“ bedeutet nicht, dass keine Förderung möglich ist, sondern nur, dass Schleswig-Holstein für dieses Thema kein eigenes Landesprogramm führt — Bundes- und EU-Programme bleiben in diesem Fall die relevante Anlaufstelle.
Angaben ohne Gewähr, Stand Juli 2026 — maßgeblich sind die offiziellen Angaben der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH).
Förderung in Schleswig-Holstein mit ClausiusAI beantragen
ClausiusAI prüft, welche Kombination aus Landes-, Bundes- und EU-Förderung für Ihr Vorhaben in Schleswig-Holstein am meisten Fördersumme freisetzt.
Schnellere Antragstellung
Der Antrag wird strukturiert vorbereitet, statt bei null anzufangen.
Strukturierter Prozess
Alle Angaben, Dokumente und offenen Punkte in einem gemeinsamen Online-Kooperationstool statt verstreuten E-Mails und Dateien.
Belastbarer Antragsinhalt
Ihr Unternehmenskontext und der wissenschaftlich-technische Hintergrund fließen in den Antrag ein, statt einer generischen Vorlage.
Passende Fördersumme
Förderfähige Kostenarten werden systematisch geprüft, statt Positionen zu übersehen.
Alle Bundesländer im Überblick: Bundesländerspezifisch
